Materialunverträglichkeit

Je­der Mensch re­agiert un­ter­schied­lich auf ver­schie­de­ne Ma­te­ria­li­en. Da­bei kön­nen ne­ben min­der­wer­ti­ge Le­gie­run­gen auch Hoch­wer­ti­ge Me­tal­le, wie Gold, Pla­tin und an­de­res Le­gie­rungs­be­stand­tei­le, Ma­te­ri­alun­ver­träg­lich­keits­re­ak­tio­nen her­vor­ru­fen. 

Die­se ver­ar­bei­te­ten Den­tal­me­tal­le set­zen lau­fend Be­stand­tei­le frei, die in den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus ge­lan­gen und un­ver­träg­li­che Re­ak­tio­nen aus­lö­sen kön­nen. 


Be­schwer­den kön­nen sein: 

  • Kopf­schmer­zen
  • Schwin­del
  • Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che
  • CFS ( chro­ni­sches Mü­dig­keits­syn­drom)
  • ver­zö­ger­te Er­ho­lungs­fä­hig­ke
  • Po­ly­n­eu­ro­pa­thie (Schä­di­gung be­stimm­ter Ner­ven­bah­nen)
  • In­fekt­an­fäl­lig­keit oder All­er­gi­en
  • Au­to-Im­mun­re­ak­tio­nen oder 
  • ent­zün­dungs­ver­stär­ken­de Ne­ben­wir­kun­gen 

Ziel der ganz­heit­li­chen Zahn­me­di­zin ist das Wohl des Pa­ti­en­ten und die mög­li­che Be­las­tung bei Zahn­er­satz so ge­ring wie mög­lich zu hal­ten. Da­bei wird das Ma­te­ri­al auf in­di­vi­du­el­le Ver­träg­lich­keit ge­tes­tet. Dies geschiet in Form ei­ner aus­führ­li­chen Ana­mne­se vor­ab, um Vor­er­kran­kun­gen zu er­fra­gen und sich über be­reits be­kann­te All­er­gi­en und Reiz­fak­to­ren zu in­for­mie­ren. Zur Schul­me­di­zi­ni­schen Ba­sis kom­men so­gnann­te kom­ple­men­tä­re Test­ver­fah­ren, wie z.B. Bio­re­so­nanz, Fre­quenz­tests, Haut- und Schleim­haut­test, hin­zu. Eben­so kann die Un­ter­su­chung von Spei­chel­pro­ben Un­ver­träg­lich­keits­re­ak­tio­nen auf­wei­sen. 

Für All­er­gi­ker und Pa­ti­en­ten die un­ter Um­welt­er­kran­kun­gen, Elek­tro­sen­si­bi­li­tät oder an­de­ren chro­ni­schen Krank­hei­ten lei­den wer­den die­se Un­ter­su­chun­gen durch im­mu­no­lo­gi­sche Me­tho­den wie den LTT-Test er­gänzt. Da­bei ist meist ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit Fach­ärz­ten not­wen­dig. 

Das Ri­si­ko ei­ner Un­ver­träg­lich­keit lässt sich nicht gänz­lich aus­schal­ten, le­dig­lich auf 25% Rest­ri­si­ko mi­ni­mie­ren. Ein Al­ter­na­ti­ve ist ein Werk­stoff, der voll­stän­dig oh­ne Me­tall aus­kommt. High-Tech-Ke­ra­mik (Zir­kon­oxid) wird nicht nur in der Raum­fahrt ein­ge­setzt, son­dern fin­det seit mehr als 20 Jah­ren er­folg­rei­che An­wen­dung in der Me­di­zin. Durch elek­tro­nisch ge­stütz­te Ver­ar­bei­tungs­me­tho­den kann Zir­kon­oxid auch bei Brü­cken ein­ge­setzt wer­den. 

Zir­kon­oxid zeich­net sich durch enor­me Bru­ches­tig­keit, gu­te Halt­bar­keit und durch na­tür­li­ches Aus­se­hen aus. So­mit lässt sich kein Un­ter­schied zu den ei­ge­nen Zäh­nen fest­stel­len.